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Siofok - Über der Stadt  

 

Geschichte von Siofok

Die Umgebung der Stadt Siófok war bereits in der vorgeschichtlichen Zeit, in der Jungsteinzeit und in der Römerzeit bewohnt.
Im Material des Pfadfindermuseums, das vom r. k. Kaplan István Molnár gegründet wurde (1930), gab es auch Funde aus der Altsteinzeit (Paläolithikum), die István Molnár im Stadtteil Sáfránykert sammelte. In der Sammlung konnte man auch Axte, Hacken, Mahlsteine, Schmuckstücke sehen. Sie wurden von Dr. Ferenc Zákonyi systematisiert; er war Ehrenbürger, ehemaliger Stadtsekretär und ausgezeichneter Forscher der lokalen Geschichte unserer Stadt. Er entdeckte die Funde in der "sehr reichen" Flur Szigeti.
(Die Sammlung wurde leider vernichtet, nur drei Fotos bewahren das Material auf.)

Das Material der Kupfer- bzw. der Bronzezeit wurde von Bálint Kuzsinszky für die Nachwelt verewigt. In Kiliti und in der Flur Szigeti sammelte er Sicheln, Sägeblätter, Gewehre und Schmuckstücke. In Széplak, in der Flur Vadkacsás wurden 110 Urnengräber freigelegt. Um die Steinzeit herum - 350 v. Chr. - erschienen in unserer Gegend die Kelten, unter ihrer Herrschaft verbreitete sich in breitem Kreise die Anwendung des Eisens. Am östlichen Rande der Flur Szigeti und in der Nachbarschaft des jüdischen Friedhofs fand man die Spuren einer keltischen Siedlung sowie keltische Silbergeldstücke (Dr. Károly Sági, Archäologe, Keszthely). Mit der römischen Besetzung beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte von Transdanubien. Die Verteidigung der südlichen Kriegsstraßen erforderte die Gründung der Provinz Pannonien, die der civitas, sowie den Bau von Straßen, Siedlungen.

Die römischen Eroberer erreichen die Umgebung des heutigen Siófok im I. Jahrhundert, hier lang führt die Straße von Sopianae (Pécs) über Tricciana (Ságvár) nach Arrabona (Gyôr). Laut Aufzeichnungen von Sextus Aurelius Victor (III-IV. Jh.) ließ Kaiser Galerius im Jahre 292 auf dem heutigen Gebiet von Siófok Wälder ausrotten und eine Schleuse erbauen, zur Entwässerung der Sumpfgebiete des "Lacus Pelso" - so hieß der Balaton auf Latein. Er benannte die ganze Gegend nach seiner Frau Valeria. Nach der Landnahme der Ungarn findet man bereits in der Stiftungsurkunde der Abtei von Tihany (1055) - also im ersten ungarischen Sprachdenkmal - den folgenden Satz:
... "Rivulus namque, qui dicitur Fuk fluens" ...
Das heißt, übersetzt: "Der kleine Fluß, genannt Fuk, entspringt ebenfalls dem erwähnten See, liegt an einer Stelle, wo man übersetzen kann, mit Hilfe einer älteren Brücke und, oft, einer Furt."
Fuk als Dorf figuriert also in der originellen Urkunde nicht, trotz dessen, daß der "Fluß" auf mehreren Stellen als Dorf auftaucht. (Dr. László Erdélyi: Kritische Urkunden der Abtei von Tihany, MTA, Bp., 1909.) Auf dem heutigen Gebiet von Siófok, am Fluß Fok, auch Sió genannt, sowie in der Umgebung zählen die Quellen der XI-XIV. Jahrhunderte sieben Siedlungen auf: Holovogy, Losta, Töreki, Kiliti, Fok, Igám und Jód. Im Falle der beiden letzten Siedlungen sind nur die Namen erhaltengeblieben, im Namen einer Flur und eines Berges. Auf Grund der Beschreibungen kann man darauf schließen, daß zwei Namen den gleichen Ort bezeichnet hatten. In der Nähe einer Übergangsstelle soll in den frühen Zeiten das Gut Holovagy, später, auf der gleichen Stelle das Dorf Fok gestanden haben. Das Dorf Losta wurde in der Árpádenzeit auf einer Insel von Siófok, ebenfalls am Fluß Fok errichtet. Der Name des Dorfes Fuk taucht in schriftlicher Form zum ersten Mal 1137 auf, unter den steuerbezahlenden Ortschaften; das Wortgefüge Siófok ist seit 1790 bekannt.

Nach dem Tatarensturm wurde Fok wieder bevölkert, es wurde eine Pfarre gegründet, die Kirche wurde zur Ehre der hl. Petrus und Paulus eingeweiht; bis zur Türkenzeit war es Dechantensitz. 1541 drängten sich die Türken allmählich vor, nach der Einnahme von Szigetvár erreichten sie den Balaton. 1552 nahmen sie Veszprém ein, und nahmen auch Fok und seine Umgebung in ihre Macht.
Siófok wurde zum Kriegshafen, auch eine Festung wurde erbaut. Hier saßen ein Burgkapitän und zwei "Wasserkapitäne". Die türkische Festung stand auf dem "Granariumhügel", in der Nähe des Krankenhauses (laut mündlicher Überlieferung, archäologisch wurde das nicht bestätigt).
Die Gegend wurde 1688 vom türkischen Joch befreit. Fok kam in den Besitz des Veszprémer Kapitels, das es mit Siedlern besiedelte, und 1693 ließ es eine Holzkirche für die Einwohner erbauen. In der Zeit des Rákóczi-Freiheitskampfes zog hier lang die berühmte Sió-Linie von Bottyán Vak. Deren letzter Eckpunkt war die Festung von Siófok. Sie wurde auf dem Platz der ehemaligen türkischen Festung nach Plänen des französischen Kriegsingenieurs De la Riviere errichtet.
1705 verlieh Fürst Franz Rákóczi II. dem Dorf Fok einen Stempel, der zur Grundlage des heutigen Wappens diente.
1709, nach dem Tod des Bottyán, konnten die kaiserlichen Truppen die Siedlung einnehmen.
1717, laut eines Vertrages mit dem Kapitel von Veszprém, besorgten die Einwohner die Pächterkondition.

1736 wurde die Pfarrkirche im Barockstil zur Ehre der Unbefleckten Empfängnis erbaut. Im Laufe des XVIII. Jahrhunderts, vor Verbreitung des Löschpapiers, verwendete man den feinen Ufersand von Siófok als Streusand. Die Beschäftigung der Mädchen und der jungen Frauen von Siófok war das Sandsammeln. Die bedeutende Entwicklung der Siedlung beginnt im XIX. Jahrhundert. Vom Jahre 1810 an verkehrte die Schnellpostlinie Siebenbürgen - Adria über Siófok. (Anmerkung: Ab 1867 arbeitet eine selbstständige Postmeisterschaft, ab 1946 ein staatliches Postamt in Siófok.) Das XIX. Jahrhundert ist auch in der Hinsicht der Wasserregelungen sehr wichtig. 1818 beauftragte der Palatin Josef den Ingenieur József Beszédes mit den neubegonnenen Regelungsarbeiten des Flusses Sárvíz. Man kann das Ergebnis der Arbeiten, die von 1810 bis 1825 auf dem Sió-Balaton-Teil des Wassersystems verrichtet wurden, im Folgenden zusammenfassen: 1.) Die Mühle von Fok wurde abgetragen. (1812 war sie abgebrannt, und nicht mehr wiederhergestellt.)
2.) Das Becken des Kanals Sió wurde gereinigt.
3.) Die Mühlen wurden ausgebessert.
4.) Der Wasserstand des Balaton hatte 1 Meter abgenommen, so entstand 51.000 Joch Land.
5.) Durch die Regelung des Sió entstand 6.000 Joch Land. Die Cholera im Jahre 1831 entging der Siedlung nicht. 1842 bildete sich die Gesellschaft für die Wasserregelung des Balaton. Sie kaufte und riß die Mühle von Kiliti und deren Damm ab, die das größte Hindernis für die Regelung des Wasserniveaus bedeuteten. Durch Abnahme des Wasserniveaus entstand weitere 6.000 Joch Land. Nach Grundregel von Lajos Kossuth und unter Leitung des Grafen István Széchenyi als "ewigen Vorsitzenden" wurde 1846 die Balatoner Dampfschiffahrt AG. gegründet, die eine bedeutende Wandlung ins Leben der Siedlung gebracht hatte. Am 21. September wurde der Raddampfer "Kisfaludy" vom Stapel gelassen. Am festlichen Ereignis nahmen unter anderen Ádám Clark (Baumeister der Kettenbrücke) und József Beszédes teil. In den 1850er Jahren wurde das Gebiet von Siófok, das früher dem Bezirk Somogy gehörte, dem Bezirk Veszprém angeschlossen. Der Kanal Sió bildete nun die Bezirksgrenze. 1858 begann man mit den Bauarbeiten der Eisenbahnlinie Buda - Nagykanizsa, 1861 wurde sie dem Verkehr übergeben. Die 1858 begonnenen Bahndammarbeiten trugen zur Stabilisation des Südufers des Sees bei. Der Eisenbahndamm diente nämlich gleichzeitig als Damm gegen die Überschwemmungen im Frühjahr. Man begann mit den Bauarbeiten der Südeisenbahn bei äußerst tiefem Wasserstand. Man meinte, daß der 88 cm hohe Damm genug Sicherheit gewähren wird. Der hohe Wasserstand der darauffolgenden Jahre beschädigte aber oft die Dämme: so kam die "Südeisenbahngesellschaft" in der Seenregelung zur entscheidenden Rolle. Am 16. Juni 1862 wurde in Balatonfüred unter Leitung des Regierungskomissars Graf Ferenc Zichy jr. eine Versammlung abgehalten, wo der Direktor János Michel im Namen der Eisenbahn angeboten hatte, daß er die Regelungsarbeiten laut Pläne der Entwässerungsgesellschaft, mit den eigenen Ingenieuren verrichten läßt. Das Kanzleramt gab noch im selben Jahr Anweisung zum Bau der Sió-Schleuse, die am 25. Oktober 1863 eröffnet wurde. Die Pläne des Ingenieurs György Türk aus Kéthely lieferten die Grundlagen zu den Arbeiten. Der Hauptzweck der Schleuse war, das Wasserniveau, auch noch im Verhältnis zum tiefsten Niveau im Dezember 1862, um 1 Meter herabzusetzen. (Der Nullpunkt des Pegels in Siófok ist auch in unseren Tagen 104.096 M über dem Adria.) Die Schleuse funktionierte mit kleineren-größeren Reparaturen bis 1891, dann wurde - nun vom Ministerium für Landwirtschaft - statt der vermoderten Holzschleuse, 165 Meter weit weg davon, die neue eiserne Schleuse errichtet, die 1893 fertig wurde. 1863 wurde in Siófok der Bahnhof erbaut, 1864 der erste Hafen, der mit modernen Molen geschützt war. Das Jahr 1863 kann man als Geburtsjahr von Siófok als Erholungsort betrachten. Das Jahr 1865 ist ein wichtiger Wendepunkt in der Geschichte von Siófok, denn das Gemeinde mit kaum 200 Häusern und 1500 Einwohnern erhielt Erlaubnis zum Abhalten von Landesmärkten, so erreichte es den Rang des Marktfleckens.

1866 erscheint die erste Anzeige im Amtsblatt der Bezirke Zala-Somogy, unter dem Titel "Siófok, Bad des Sees Balaton". Der Mieter Ignác Végh schloß mit dem Kapitel von Veszprém einen Vertrag für Baderechtmiete für 12 Jahre, der für weitere 12 Jahre verlängert wurde. 1878 wurde das Badehaus "Magyar Tenger" (Ungarisches Meer) erbaut, nach den Plänen der Schweizer Baufirma Neuschlass, im schweizerischen Stil, mit prunkvoller Fassade, mit einem Gesellschaftsraum für hundert Personen, mit großen Fenstern auf den See, mit Aussichtsraum und mit achtzig Badekabinen

Das Kapitel von Veszprém begann 1885, die trockengelegten Gebiete zu parzellieren; es begann die Ausbildung der heutigen Badekolonie. Als Folge der Anziehungskraft der inspirierenden Balatongegend waren der große Teil der ersten Villenbesitzer Maler - Mór Than, Pál Vágó, Tivadar Feledi-Flesch (Schwiegersohn von Mihály Zichy), Arthur Tölgyessy hatten in dieser Zeit schon Villen in Siófok.

1888 gewährte Gábor Baross staatliche Unterstützung zur Neugestaltung der Balatoner Dampfschiffahrt AG. 1889 wurde das "Kelén" auf Wasser gesetzt, 1891 wurde es auf "Baross" umgetauft. 1891 erbaute man das "Helka" und das neue "Kelén".

Im April 1891 formte sich eine Kapitalgruppe mit dem Namen "Siófok Balatonbad AG"; sie erkaufte vom Kapitel das Baderecht, weiterhin kaufte sie 60 Joch, mit Sträuchern bedecktes Wasser- und Sumpfgebiet, das sie mit Erde auffüllte, um dort Gebäude zu errichten und Parken anzulegen. Der Leiter der Gesellschaft war Henrik Glatz (1884-1905), Gründer der Franklin Literatur und Druck AG.
Man begann mit den Bauarbeiten an den größeren Hotels: am Sió, Hullám, und später am Zentralhotel. Die neue Badekolonie wurde am 18. Juli 1893 in festlichen Rahmen eröffnet, damals wurde bekanntgegeben, daß der Innenminister der Badekolonie den Gebrauch der Bezeichnung "Heilbad" erlaubt hat. Zu dieser erholungsbringenden Umwelt gehörte vom Jahre 1875 das Theaterleben, das große Persönlichkeiten hierher lockte.

1900 wurde die Pferderennbahn erbaut, mit einer Tribüne für 1500 Zuschauer. Hier war das Ziel des Durchschwimmens des Balaton; die Erlebnisse des Siófoker Sommers wurden jedes Jahr durch Schwimm- und Tenniswettbewerbe bereichert. Durch sein reges Badeleben wurde Siófok zum beliebten Aufenthaltsort des Großbürgertums und der Künstler- und Schauspielerwelt von Budapest (Karinthy, Krúdy, Latabár).

Am Ende des zweiten Weltkrieges erlitt die Ortschaft schwere Schäden. Die Front zog hier lang zwei Monate lang, und machte an den Ufergebäuden, Ferienhäusern, Hotels, Wohngebäuden und am Schiffpark große Schäden. Die Zerstörung der Straßen- und Eisenbahnbrücken bedeutete weitere Schwierigkeiten für die Rekonstruktionsarbeiten. Nach 1948 nahm die Entwicklung der Ortschaft eine neue Richtung.
Siófok wurde zum Zentrum der von den Gewerkschaften und Unternehmen organisierten Ferien. Durch die wiederaufgebauten Ferienhäuser und das Balatoner Entwicklungs-programm (Erweiterung der Kanalisation, Kläranlagen, Wasserwerk, Ausbau der Uferschutzwerke) wurde Siófok zum größten und bedeutendsten Ort am See, der große Massen empfangen kann. Vom Jahre 1950 an gehört die Ortschaft wieder zum Bezirk Somogy, und von diesem Jahr an ist sie Kreissitz. 1955 beginnt der Emmerich-Kálmán-Kult. Das Tourismusamt läßt eine Gedenktafel am Geburtshaus des großen Komponisten der Siedlung enthüllen. Vom Jahre 1958 an beginnt die Entwicklung des Tourismus, des Fremdenverkehrs, es erscheinen wieder die ausländischen Gäste.
1962 beginnen die Bauarbeiten an der Hotelreihe, Mitte der 60er Jahre wird der Stolz des "Silbernen Ufers", das Internationale Erholungsheim der Journalisten erbaut. Es belebt sich auch der Wohnungsbau. Man organisiert die Dienstleistungen, die die Ansprüche des Erholungsortes befriedigen. Am 29. Dezember 1968, im Rahmen einer Festsitzung, übernimmt Ferenc Jankó, Vorsitzender des Ausschußkomitees, das Dokument über den Beschluß 20/1968 NET des Präsidialrates der Ungarischen Volksrepublik, der Siófok zur Stadt erklärt. Das Krankenhaus mit 400 Betten wird übergeben. Es entwickelt sich der Unterricht.
Die 70er Jahre sind die Jahre der schwungvollen Entwicklung. Die Infrastruktur wird im größten Teil ausgebaut.
1976 wird das Kulturzentrum und die Bibliothek übergeben.
Vom Anfang der 80er Jahre an beginnt die Stadt ihre internationalen Beziehungen auszubauen, bzw. die Partnerstadtbeziehungen zu entwickeln. 1988 wurde die lokale Zeitschrift mit dem Titel "Siófoki Hírek" (Siófoker Nachrichten) gegründet.
Es wurden neue Straßenbrücken über dem Sió errichtet.
1989 beginnt der Fernsehsender Sió TV seine Arbeit. Diese Einrichtung ist das erste lokale Fernsehen mit offener Strahlung im Lande.
Das 1987 gebildete "Verein für den Schutz und Verschönerung der Stadt Siófok" erhält für drei Jahre das Wahrzeichen der Stadt, den Wasserturm, und richtet im Erdgeschoß des Gebäudes eine Ausstellung ein. Als Ergebnis der Kommunalwahlen im Jahre 1990 wird die Stadt von einem Stadtrat mit 18 Mitgliedern geleitet. Bürgermeister: Árpád Molnár. Stadtsekretär: Dr. Tamás Pongor.
Die Stadt entwickelt sich weiter. Die Firma BALATEL löste durch den Ausbau des Telefonnetzes ein altes Problem der Einwohner und der Gäste. Seit 1994, den zweiten Kommunalwahlen, wird die Stadt von einem Stadtrat mit 17 Mitgliedern geleitet. Bürgermeister: Dr. Árpád Balázs. Stadtsekretär von 1995 bis 1997 Frau Dr. Horváth dr. Ildikó Márkus. Da die Leiter die günstigen Gegebenheiten der Stadt gut ausnutzen, ist Siófok eine der wenigen Siedlungen, deren Funktionsfähigkeit von keiner Gefahr gedroht wird, sondern sie entwickelt sich schwungvoll.

Das Schulnetz wird erweitert. Über die Grundversorgung hinaus kann sie für den Unterricht Geld ausgeben: neben 8 Kindergärten, 4 Grundschulen, 3 Mittelschulen und der Musikschule arbeitet seit Herbst 1996 eine Fakultät der Hochschule János Kodolányi, wo Ökonomen für den Tourismus ausgebildet werden. In unseren Tagen ist Siófok eines der bedeutendsten Fremdenverkehrszentren von Ungarn, wie es oft heißt: "die Hauptstadt des Balaton". Es verdient diesen Titel durch seinen guten Verkehr, und das seichte Wasser, das gefährloses Baden anbietet. Der Erholung der Gäste dienen, neben dem weichen Wasser, die Sehenswürdigkeiten, die organisierten Programme und die ungarische Gastfreundschaft. Durch die vielen öffentlichen Statuen, Denkmäler ist die Stadt eine echte Freilichtausstellung. Man findet unter anderen die Werke "Vergehende Zeit", "Emmerich Kálmán", Werke von Imre Varga, einem der größten lebendigen Bildhauer, der in Siófok geboren wurde. Neben den Kunstdenkmalgebäuden bilden schon einige moderne kirchliche Gebäude mit ihren interessanten architektonischen Lösungen richtige Sehenswürdigkeiten.
Dank den Entwicklungen der vergangenen Jahre beginnt die Siedlung zur Stadt der Parkanlagen und der Blumen zu werden. In dieser Hinsicht ist der Milleniumspark vor dem Bahnhof besonders hervorzuheben.

Die Stadt, 106 Km weit von Budapest entfernt, kann, dank ihrer ausgezeichneten Verbindungen mit PKW, Autobus, Zug oder Flugzeug genauso gut, aus jeder Richtung erreicht werden.

forrás: siofok.hu

     
   

Siofok Geschichte

Geschichte von Siofok, Ungarn: Die Umgebung der Stadt Siófok war bereits in der vorgeschichtlichen Zeit, in der Jungsteinzeit und in der Römerzeit bewohnt